Folgende Nachteile erwarten uns nach Umstellung auf IP:
Bisherige ISDN-Anlage muss unter Umständen ersetzt oder ergänzt werden
Hausnotrufsysteme funktionieren bei Stromausfall nicht mehr
Generell anfälliger für Transport- und Netzstörungen
Faxversand und -empfang nur eingeschränkt möglich
Beim Notruf (110 oder 112) wird unter Umständen nicht die nächste Leitstelle erreicht, ferner ist kein Notruf bei Stromausfall möglich
Umstellung auf IP-Technik verlängert den Vertrag (teilweise um zwei Jahre)
Beim Telefonieren kann es zu schwanken oder sogar zu Aussetzern führen
Für Telefonieren und gleichzeitige Internet-Nutzung steht zu wenig Bandbreite zur Verfügung
Bei Nutzung von IP-Telefonie übers Smartphone, kann es sein, dass die WLAN- oder Mobilfunkverbindung zu schwach sind
Hausnotruf-Geräte, Alarmanlagen, EC-/Kreditkarten-Terminals und zum Teil auch Faxgeräte können durch die Komprimierung und Umstellung auf Sprachfrequenz Probleme haben
Ausfallsicherheit: Ein kabelgebundenes, analoges Telefon funktioniert auch bei einem Stromausfall, da die Vermittlungsstellen mit Notstromaggregaten ausgestattet sind. IP-Telefonie scheitert bei einem Blackout daran, dass der Router bei Ihnen zu Hause keinen „Saft“ mehr bekommt.
Mit IP Telefonie geht das Impulswahlverfahren (Wählscheibe) nicht mehr, es wird nur noch das sog. Tonwahlverfahren unterstützt (die Töne welche man manchmal beim wählen hört)
Wer sein altes Wählscheibentelefon weiter verwenden möchte muss einen Adapter dazwischenschalten
Beim Verkauf von Objekten weniger Interessenten und geringere Werte des Hauses
Harpolingen wird weniger attraktiv für junge Familien, ein weiterer Schritt ins “hinterwäldlerische“ nach Schließung des Dorfladens und Umlage der Schule