Lage + Geschichte

Unser Dorf

Harpolingen ist ein Ortsteil der Stadt Bad Säckingen und liegt am Südhang des Schwarzwaldes auf einer Höhe von 450 bis 550 Meter über dem Meeresspiegel. Ortsvorsteher ist Franz-Martin Sauer. Harpolingen liegt sieben Kilometer vom Stadtkern Bad Säckingens entfernt und hat knapp 700 Einwohner.
Der Ort entstand während der ersten alemannischen Ansiedlung. 1281 wurde die Ortschaft erstmals als Hartpoldingen erwähnt. Er gehörte zur Grundherrschaft des Säckinger Stifts. (Quelle: Wikipedia Stand 3.9.2017)
Zwing und Bann in Harpolingen, das zum Niedergerichtsbezirk des Dinghofes Murg zählte, übten die Herren von Wieladingen als dessen Kleinmeier aus. Mit dem Verkauf des Meieramtes kam auch die Ortsherrschaft unmittelbar an das Stift. Die Hochgerichtsbarkeit und die landesherrlichen Rechte standen Österreich zu. Dadurch gehörte Harpolingen zum Waldvogteiamt in der Herrschaft Hauenstein (Einung Murg) und kam 1805 an Baden, Oberamt/Bezirksamt Säckingen, 1939 Landkreis Säckingen. (Quelle: "Landeskunde entdecken online" www.leo-bw.de)

In Harpolingen ist der Schulreformer Joseph Anton Sickinger geboren (* 21. September 1858 in Harpolingen; † 3. August 1930 in Oberstdorf). Der Gymnasiallehrer schuf um 1900 als Stadtschulrat und Schulreformer zusammen mit dem Arzt und Pädagogen Julius Moses das Mannheimer Schulsystem. Dies war der Vorläufer des dreigliedrigen Schulwesens in Deutschland. Die Grundschule in den Ortsteilen Harpolingen & Rippolingen ist nach ihm benannt.

Unbefestigter Dorfplatz anfangs der 60er Jahren in Harpolingen:
Schulhaus im Vordergrund und Lagerschuppen mit Schlauchturm im Hintergrund. (Bild: Adelbert Baumgartner, aus einem Bericht vom Hans-Walter Mark über die Veränderungen in Harpolingen seit den 60er Jahren im Südkurier vom 30. Juli 2018.) 

Harpolingen 1967

Am 1. Januar 1973 wurde Harpolingen in die Stadt Säckingen eingegliedert. [Wikipedia Stand 3.9.2017]
Über die Geschichte von Bad Säckingen lesen Sie hier weiter.

Der Hotzenwald

mehr zum Hotzenwald

 Woher kommt der Name "Hotzenwald"?

(aus: Südkurier vom 26.04.2016  von Paul Eisenbeis)

Vor Kurzem kam wieder einmal die Frage, wo der Name Hotzenwald herkommt und seit wann es diese Bezeichnung gibt. Einer wusste es gleich: "Von dem ehemaligen Säckinger Victor von Scheffel." Scheffel, der von 1849 bis 1851 als Rechtspraktikant am damaligen Bezirksamt tätig war, erwähnt 1864 in einem Gedicht zur vierten Auflage seines „Trompeter von Säckingen“ tatsächlich den Hotzenwald.

Erfunden hat er diesen Namen für das Waldgebiet freilich nicht, denn er taucht erstmals im Badischen Wörterbuch auf. Soweit bekannt, wurde der Begriff „Hotzenwald“ dann von Eberhard Gothein 1887 auf dem siebten Deutschen Geographentag in Karlsruhe auch in die Wissenschaft eingeführt.

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